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Strategie & Kosten08. Juli 2026

Was macht eine High-End Firmenwebsite aus? 4 Kriterien 2026

TU
Thomas Uhlir MBA

CEO Red Rabbit Media | Web-Stratege

Status
Fachlich geprüft
Lesezeit
12 Min.

Was macht eine High-End Firmenwebsite aus?

Eine High-End Firmenwebsite erfüllt vier prüfbare Kriterien: Sie lädt messbar schnell mit Core Web Vitals im grünen Bereich, sie ist barrierefrei nach WCAG und damit konform zum Barrierefreiheitsgesetz, der Quellcode gehört vollständig dem Unternehmen, und das Design ist individuell aus der Marke entwickelt statt aus einer Baukasten-Vorlage. Jedes Kriterium lässt sich in wenigen Minuten selbst nachprüfen.

Was macht eine High-End Firmenwebsite aus? 4 Kriterien 2026

Wichtigste Erkenntnisse

  • 192 Prozent der österreichischen Unternehmen haben laut Statistik Austria bereits eine Website. Nicht die Existenz zählt, sondern die Qualität.
  • 2Google bewertet das Seitenerlebnis als Rankingsignal. Die Gut-Schwellen: LCP unter 2,5 Sekunden, INP unter 200 Millisekunden, CLS unter 0,1, gemessen bei echten Nutzern.
  • 3Seit 28. Juni 2025 verlangt das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) für B2C-Websites WCAG-Konformität. Barrierefreiheit ist Pflichtkriterium, keine Kür.
  • 4Eigentum schlägt Miete: Individualentwicklung als Einmal-Investment mit vollem Code-Eigentum statt Abomodell mit Plattformbindung.
  • 5Eine professionelle 10-Seiten-Website kostet in Österreich 2026 zwischen 2.500 und 5.500 Euro, High-Performance-Lösungen gibt es ab 1.990 Euro.

Podcast: Was macht eine High-End Firmenwebsite aus? 4 Kriterien 2026

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Stellen Sie sich zwei Geschäftslokale in derselben Wiener Einkaufsstraße vor. Beide haben eine Auslage, beide haben ein Schild über der Tür. Aber in das eine gehen die Leute hinein, im anderen bleibt es leer. Der Unterschied liegt nicht darin, dass das eine existiert und das andere nicht. Der Unterschied liegt in der Qualität. Genau so ist es 2026 mit Firmenwebsites in Österreich.

Die nüchterne Zahl dazu liefert die Statistik Austria: 92 Prozent der österreichischen Unternehmen haben bereits eine eigene Website, 94 Prozent sind insgesamt online präsent. Selbst bei kleinen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten sind es 91 Prozent. Eine Website zu haben ist also ungefähr so besonders wie ein Firmenschild zu haben. Die eigentliche Frage lautet: Was unterscheidet die eine Website, die Kunden bringt, von den vielen, die nur da sind?

Die Direktantwort: Eine High-End Firmenwebsite erfüllt vier messbare Kriterien: Sie lädt nachweislich schnell (Core Web Vitals im grünen Bereich), sie ist barrierefrei nach WCAG (seit Juni 2025 in Österreich gesetzlich relevant), sie gehört Ihnen vollständig samt Quellcode, und ihr Design ist individuell statt aus dem Baukasten. Alle vier Punkte können Sie nachprüfen.

Schauen wir uns diese vier Kriterien im Detail an, mit konkreten Zahlen und einer Anleitung, wie Sie Ihre eigene Website in zehn Minuten selbst prüfen können.

Warum "eine Website haben" nichts mehr wert ist

Standard-Website vs. High-End-WebsiteStandard-Website vs. High-End-Website

Die IKT-Erhebung der Statistik Austria zeigt es deutlich: Bei großen Unternehmen liegt die Website-Quote bei 99 Prozent. Der Markt ist gesättigt. Wenn praktisch jeder Mitbewerber eine Website hat, dann entscheidet nicht mehr die Existenz, sondern die Ausführung.

Das hat eine unangenehme Konsequenz für alle, die vor fünf oder acht Jahren einmal eine Website "machen haben lassen" und sie seither in Ruhe lassen. Diese Website konkurriert heute mit Auftritten, die in unter zwei Sekunden laden und auf jedem Handy sauber funktionieren. Google behandelt solche Seiten technisch bevorzugt. Der Kunde, der am Handy in der U-Bahn nach "Installateur 1070 Wien" sucht, wartet keine sechs Sekunden auf Ihre Startseite. Er tippt auf das nächste Ergebnis.

High-End heißt in diesem Kontext nicht Luxus. Es heißt: die Website erfüllt die technischen und rechtlichen Standards, die 2026 tatsächlich gelten, und zwar messbar. Meine Empfehlung: Betrachten Sie Ihre Website nicht als erledigtes Projekt, sondern als Ihr bestes Verkaufslokal. Und bei einem Verkaufslokal würden Sie auch nicht acht Jahre lang nicht hineinschauen, oder?

Kriterium 1: Messbar schnell, nicht gefühlt schnell

Pendlerin in der U-Bahn wartet ungeduldig auf eine langsam ladende Firmenwebsite am Smartphone — Ladegeschwindigkeit entscheidet über AbsprungPendlerin in der U-Bahn wartet ungeduldig auf eine langsam ladende Firmenwebsite am Smartphone — Ladegeschwindigkeit entscheidet über Absprung

Google macht seit Jahren keinen Hehl daraus, dass das Seitenerlebnis ein Rankingsignal ist. Laut Google Search Central stehen dabei die Core Web Vitals im Mittelpunkt, drei konkrete Messwerte für Ladegeschwindigkeit, Interaktivität und visuelle Stabilität. Das ist der Punkt, an dem sich High-End von Standard trennt, weil hier nichts mehr Interpretationssache ist.

Die offiziellen "Gut"-Schwellenwerte von Google lauten:

| Messwert | Was er misst | Gut-Schwelle | |---|---|---| | LCP (Largest Contentful Paint) | Wann der Hauptinhalt sichtbar ist | unter 2,5 Sekunden | | INP (Interaction to Next Paint) | Wie schnell die Seite auf Klicks reagiert | unter 200 Millisekunden | | CLS (Cumulative Layout Shift) | Ob die Seite beim Laden herumspringt | unter 0,1 |

Wichtig dabei: Google misst diese Werte am 75. Perzentil der echten Nutzer. Es reicht also nicht, dass die Seite auf dem neuen MacBook des Chefs im Büro-WLAN flott wirkt. Sie muss auch auf dem drei Jahre alten Android-Handy im Mobilfunknetz am Land schnell sein, denn dort sitzt ein großer Teil Ihrer realen Besucher.

Ein typisches Szenario aus der Praxis: Ein Handwerksbetrieb in Graz hat eine WordPress-Seite mit zwanzig Plugins und einem Theme von 2019. Die Fotos: unkomprimiert, direkt von der Kamera. LCP: über sechs Sekunden. Die Seite "funktioniert", aber Google stuft sie technisch ab und viele mobile Besucher springen ab, bevor überhaupt etwas zu sehen ist. Eine High-End-Lösung, etwa eine statisch generierte Next.js-Seite, liefert dieselben Inhalte in unter einer Sekunde aus, weil sie technisch komplett anders gebaut ist.

Meine Empfehlung: Lassen Sie sich von einer Agentur nie mit "die Seite ist schnell" abspeisen. Verlangen Sie die konkreten Core-Web-Vitals-Werte, am besten schriftlich als Zielwert im Angebot.

Kriterium 2: Barrierefreiheit ist seit 2025 Pflicht, nicht Kür

Älterer Mann zoomt am Smartphone in eine schwer lesbare Website — fehlende Barrierefreiheit erschwert die Nutzung für viele KundenÄlterer Mann zoomt am Smartphone in eine schwer lesbare Website — fehlende Barrierefreiheit erschwert die Nutzung für viele Kunden

Seit dem 28. Juni 2025 gilt der European Accessibility Act, die EU-Richtlinie 2019/882, in Österreich umgesetzt durch das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG). Kurz gesagt: B2C-Websites und Online-Shops müssen barrierefrei nach WCAG-Standard sein. Kleinstunternehmen mit unter 10 Mitarbeitenden und bis 2 Millionen Euro Umsatz sind für Dienstleistungen teilweise ausgenommen, aber das sollte man im Einzelfall genau prüfen. Das hier ist keine Rechtsberatung, im Zweifel gehört das Thema zum Anwalt oder zur WKO.

Was heißt das praktisch? Ausreichende Farbkontraste, damit Texte auch bei schwacher Sehkraft lesbar sind. Bedienbarkeit per Tastatur, nicht nur per Maus. Beschreibende Alternativtexte für Bilder. Sauber strukturierte Überschriften, die ein Screenreader vorlesen kann. Formulare mit echten Beschriftungen statt nur Platzhaltertext.

Der schöne Nebeneffekt: Fast alles, was eine Website barrierefrei macht, macht sie auch für alle anderen Nutzer besser und hilft nebenbei bei Google. Eine klare Struktur und lesbare Kontraste sind schlicht gutes Handwerk. Eine High-End-Website hat das von Anfang an eingebaut. Bei einer Baukasten-Seite oder einem alten Theme müssen Sie es mühsam nachrüsten, und oft geht es gar nicht vollständig.

Meine Empfehlung: Wenn Sie 2026 eine neue Website beauftragen, gehört WCAG-Konformität als fixer Punkt ins Pflichtenheft. Wer das Thema im Erstgespräch nicht von selbst anspricht, arbeitet nicht auf High-End-Niveau.

Kriterium 3: Die Website gehört Ihnen, samt Code

Hier trennt sich der Markt in zwei Lager, und viele Unternehmer kennen den Unterschied erst, wenn es zu spät ist. Auf der einen Seite stehen standardisierte Rundum-Pakete im Miet- oder Abomodell, wie sie etwa Herold anbietet: laufende Systemgebühren, und die Website bleibt an die Plattform gebunden. Den ausführlichen Vergleich haben wir in einem eigenen Artikel aufgeschlüsselt: Herold-Webseite vs. Agentur. Auf der anderen Seite steht die Individualentwicklung, zum Beispiel mit Next.js, als Einmal-Investment mit vollem Eigentum am Quellcode und ohne laufende System-Gebühren.

Das ist wie der Unterschied zwischen einem gemieteten Geschäftslokal, das Sie beim Auszug besenrein zurückgeben müssen, und einer Eigentumsimmobilie. Beim Mietmodell zahlen Sie Monat für Monat, und wenn Sie den Anbieter wechseln wollen, nehmen Sie im schlimmsten Fall nichts mit. Kein Design, keinen Code. Manchmal nicht einmal die Inhalte in brauchbarer Form. Sie fangen bei null an, obwohl Sie jahrelang gezahlt haben.

Eng verwandt damit ist das Thema Wartungsverträge. Hier lohnt sich ein ehrlicher Blick:

"Steht eine Website einmal, dann steht sie. Updates kommen realistisch einmal im Jahr vor und kosten vielleicht eine Stunde Arbeit. Ein pauschales Wartungsabo für eine statische Firmenwebsite ist ehrlich gesagt fast Abzocke. Wartung lohnt sich erst, wenn Dienste dranhängen, die wirklich laufend betreut werden müssen, etwa Chatbots, automatische E-Mail-Beantwortung, SEO oder Google Ads." — Thomas Uhlir MBA, Geschäftsführer Red Rabbit Media

Der technische Hintergrund dazu: Eine statisch generierte Seite hat kaum Angriffsfläche und keine Plugin-Update-Tretmühle wie ein klassisches CMS. Es gibt schlicht wenig, das "gewartet" werden müsste. Ein Wartungsvertrag ist also kein Qualitätsmerkmal, sondern oft ein Geschäftsmodell des Anbieters.

Meine Empfehlung: Fragen Sie vor der Beauftragung drei Dinge schriftlich ab. Erstens: Gehört mir der Quellcode nach Bezahlung vollständig? Zweitens: Welche laufenden Kosten fallen zwingend an, und wofür genau? Drittens: Kann ich mit der Website zu einem anderen Dienstleister wechseln, ohne neu zu bauen?

Kriterium 4: Individuelles Design statt erkennbarer Vorlage

Der vierte Baustein ist der sichtbarste. Eine High-End-Website sieht nicht aus wie tausend andere. Das klingt nach Geschmackssache, ist es aber nur zum Teil. Wenn Ihr Steuerberater und Ihr Installateur dasselbe Baukasten-Template mit anderen Fotos verwenden, dann transportiert keiner von beiden Vertrauen oder Positionierung. Der Besucher spürt in den ersten zwei Sekunden, ob hier jemand in seinen Auftritt investiert hat.

Individuell heißt dabei nicht verspielt oder überladen. Es heißt: Das Design ist aus Ihrer Marke und Ihrem konkreten Angebot heraus entwickelt, passend zu den Menschen, die Sie erreichen wollen. Ein Rechtsanwalt in der Wiener Innenstadt braucht eine andere Bildsprache als ein Dachdecker im Waldviertel, und beide brauchen etwas anderes als die Standardvorlage "Business Modern Blue".

Zum individuellen Design gehört auch individueller Inhalt. Texte, die Ihre echten Fragen aus Kundengesprächen beantworten, statt austauschbarer Floskeln. Genau diese Inhalte sind es übrigens, die von Google und zunehmend auch von KI-Suchsystemen als Antwortquelle herangezogen werden.

Was kostet eine High-End Firmenwebsite in Österreich?

Reden wir über Geld, mit echten Zahlen. Eine professionelle Website mit rund 10 Seiten liegt in Österreich 2026 preislich zwischen 2.500 und 5.500 Euro, die vollständige Preisaufschlüsselung finden Sie in unserem Artikel Was kostet eine Website mit 10 Seiten?. Red Rabbit Media realisiert solche Projekte als High-Performance-Lösung mit Next.js oft ab 1.990 Euro. Die Preistreiber im High-End-Segment sind die Individualität des Designs, die Content-Erstellung und technische Features wie Buchungssysteme.

Ein einfaches Rechenbeispiel macht den Unterschied zum Mietmodell greifbar. Nehmen wir ein Einmal-Investment von 3.500 Euro für eine individuelle Website, die realistisch fünf Jahre läuft. Das sind umgerechnet rund 58 Euro pro Monat, und am Ende gehört Ihnen die Website samt Code weiterhin. Beim Abomodell zahlen Sie Monat für Monat weiter, ohne dass je Eigentum entsteht, und nach fünf Jahren stehen Sie beim Anbieterwechsel mit leeren Händen da.

Dazu kommt der Ertragsblick: Wenn eine schnellere, besser auffindbare Website auch nur einen zusätzlichen Kunden pro Monat bringt, hat sich das Investment bei den meisten Dienstleistungsbetrieben innerhalb des ersten Jahres bezahlt gemacht. Die Frage ist also weniger "Was kostet die Website?" als "Was kostet mich die schlechte Website jeden Monat an entgangenen Anfragen?".

Meine Empfehlung: Vergleichen Sie Angebote nie über den Preis allein. Rechnen Sie die Gesamtkosten auf fünf Jahre inklusive aller Abos, und klären Sie, wem am Ende was gehört.

Schritt für Schritt: So prüfen Sie Ihre Website noch heute

Beraterin und Unternehmer prüfen gemeinsam am Laptop die Core Web Vitals einer Firmenwebsite — Website-Check Schritt für SchrittBeraterin und Unternehmer prüfen gemeinsam am Laptop die Core Web Vitals einer Firmenwebsite — Website-Check Schritt für Schritt

Sie brauchen keinen Techniker, um den Status Ihrer eigenen Website ehrlich einzuschätzen. Diese fünf Schritte dauern zusammen etwa zehn Minuten:

  1. Geschwindigkeit messen. Öffnen Sie Googles kostenloses Tool PageSpeed Insights und geben Sie Ihre Adresse ein. Schauen Sie auf die drei Werte LCP, INP und CLS. Grün heißt: unter 2,5 Sekunden, unter 200 Millisekunden, unter 0,1. Alles andere kostet Sie Sichtbarkeit.
  2. Handy-Test machen. Rufen Sie Ihre Website am eigenen Handy im Mobilfunknetz auf, nicht im WLAN. Zählen Sie mit, wie lange es dauert, bis Sie etwas Sinnvolles sehen. Springt der Inhalt beim Laden herum?
  3. Barrierefreiheit grob prüfen. Versuchen Sie, Ihre Website nur mit der Tastatur zu bedienen (Tab-Taste). Kommen Sie zu jedem Menüpunkt und jedem Formularfeld? Sind die Texte auch bei hellem Licht am Handy gut lesbar?
  4. Eigentumsfrage klären. Suchen Sie Ihren alten Vertrag heraus. Steht dort, dass Ihnen Design und Code gehören? Welche monatlichen Gebühren zahlen Sie, und wofür genau?
  5. Ehrlicher Design-Vergleich. Öffnen Sie Ihre Website neben den Websites Ihrer drei stärksten Mitbewerber. Bei wem würden Sie als Fremder anrufen?

Wenn bei zwei oder mehr Punkten ein ungutes Gefühl bleibt, ist das kein Grund zur Panik, aber ein klares Signal, dass Ihre Website unter dem Niveau liegt, das 2026 den Unterschied macht.

Häufige Irrtümer rund um High-End-Websites

"High-End heißt teuer und überkandidelt." Nein. High-End heißt: messbar schnell, rechtskonform, in Ihrem Eigentum, individuell gestaltet. Mit Projekten ab 1.990 Euro ist das für die meisten KMU eine sehr überschaubare Investition, verglichen mit dem, was ein einziges Firmenauto kostet.

"Meine Website funktioniert eh, warum angreifen?" Weil "funktioniert" und "bringt Kunden" zwei verschiedene Dinge sind. 92 Prozent der Unternehmen haben eine Website. Der Wettbewerb findet in der Qualität statt, und die misst Google in Millisekunden.

"Ein Wartungsvertrag gehört bei einer seriösen Agentur dazu." Bei einer statischen Firmenwebsite ohne laufende Dienste gibt es schlicht wenig zu warten. Laufende Betreuung ist dann sinnvoll, wenn wirklich laufend etwas passiert, etwa bei SEO, Google Ads, Chatbots oder automatischen E-Mail-Antworten. Sonst zahlen Sie für Stillstand.

"Barrierefreiheit betrifft nur große Konzerne." Der European Accessibility Act gilt seit Juni 2025 grundsätzlich für B2C-Websites und Online-Shops. Es gibt Ausnahmen für Kleinstunternehmen, aber sich blind darauf zu verlassen ist riskant. Und unabhängig von der Rechtslage: Eine barrierefreie Website ist für alle Besucher die bessere Website.

"Der Baukasten kann heute eh alles." Für ein Hobby-Projekt: ja. Für einen Firmenauftritt, der Core Web Vitals erfüllen, WCAG-konform sein und Ihnen gehören soll: in der Regel nein. Ein Haus ist auch nicht fertig, nur weil man sich im Baumarkt eine Schaufel gekauft hat.

Key Takeaways

  • 92 Prozent der österreichischen Unternehmen haben laut Statistik Austria bereits eine Website. Nicht die Existenz zählt, sondern die Qualität.
  • Google bewertet das Seitenerlebnis als Rankingsignal. Die Gut-Schwellen: LCP unter 2,5 Sekunden, INP unter 200 Millisekunden, CLS unter 0,1, gemessen bei echten Nutzern.
  • Seit 28. Juni 2025 verlangt das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) für B2C-Websites WCAG-Konformität. Barrierefreiheit ist Pflichtkriterium, keine Kür.
  • Eigentum schlägt Miete: Individualentwicklung als Einmal-Investment mit vollem Code-Eigentum statt Abomodell mit Plattformbindung.
  • Eine professionelle 10-Seiten-Website kostet in Österreich 2026 zwischen 2.500 und 5.500 Euro, High-Performance-Lösungen gibt es ab 1.990 Euro.

Fazit: High-End können Sie nachprüfen

Eine High-End Firmenwebsite erkennt man nicht am Bauchgefühl, sondern an vier harten Kriterien: Core Web Vitals im grünen Bereich, Barrierefreiheit nach WCAG, volles Eigentum am Code und ein Design, das aus Ihrer Marke entwickelt wurde statt aus einer Vorlage. Jedes dieser Kriterien können Sie prüfen, bei Ihrer eigenen Website genauso wie bei jedem Angebot, das auf Ihrem Tisch landet.

Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre aktuelle Website bei diesen vier Punkten steht, schauen wir uns das gerne gemeinsam an. Der Check ist unverbindlich, das Ergebnis bekommen Sie ehrlich, auch wenn es lautet: "Passt eh, lassen Sie die Seite in Ruhe." Kontaktieren Sie uns hier und wir sagen Ihnen konkret, was Ihre Website heute kann und was ihr fehlt.

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Passend dazu aus unserem Ratgeber:

Quellen

Fazit

92 Prozent der österreichischen Unternehmen haben eine Website, aber nur wenige eine, die Kunden bringt. Diese vier prüfbaren Kriterien machen eine High-End Firmenwebsite 2026 aus.

92 %
Unternehmen in Österreich mit eigener Website
unter 2,5 Sekunden
Gut-Schwelle Ladezeit (LCP)
2.500 bis 5.500 €
Professionelle 10-Seiten-Website
1.990 €
High-Performance-Website ab
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Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine High-End Firmenwebsite in Österreich 2026?

Eine professionelle Website mit rund 10 Seiten liegt in Österreich 2026 zwischen 2.500 und 5.500 Euro. High-Performance-Lösungen mit Next.js gibt es ab 1.990 Euro als Einmal-Investment mit vollem Eigentum am Quellcode. Preistreiber sind individuelles Design, Content-Erstellung und technische Features wie Buchungssysteme.

Woran erkenne ich, ob meine Website schnell genug ist?

Messen Sie mit Googles kostenlosem Tool PageSpeed Insights die drei Core Web Vitals. Die Gut-Schwellen lauten: LCP unter 2,5 Sekunden, INP unter 200 Millisekunden, CLS unter 0,1. Google misst diese Werte am 75. Perzentil echter Nutzer, die Seite muss also auch auf älteren Handys im Mobilfunknetz schnell sein.

Ist meine Firmenwebsite vom Barrierefreiheitsgesetz betroffen?

Seit 28. Juni 2025 gilt der European Accessibility Act, in Österreich umgesetzt durch das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG). B2C-Websites und Online-Shops müssen barrierefrei nach WCAG sein. Kleinstunternehmen mit unter 10 Mitarbeitenden und bis 2 Millionen Euro Umsatz sind teilweise ausgenommen, das sollte aber im Einzelfall geprüft werden.

Brauche ich einen Wartungsvertrag für meine Firmenwebsite?

Für eine statisch generierte Firmenwebsite ohne laufende Dienste gibt es kaum etwas zu warten, ein pauschales Wartungsabo ist dort selten gerechtfertigt. Laufende Betreuung lohnt sich erst, wenn Dienste dranhängen, die wirklich kontinuierlich betreut werden müssen, etwa Chatbots, automatische E-Mail-Beantwortung, SEO oder Google Ads.

Was ist der Unterschied zwischen Baukasten-Website und Individualentwicklung?

Beim Baukasten oder Mietmodell zahlen Sie laufend Gebühren und bleiben an die Plattform gebunden, beim Anbieterwechsel nehmen Sie oft weder Design noch Code mit. Die Individualentwicklung ist ein Einmal-Investment mit vollem Eigentum am Quellcode, erfüllt Core Web Vitals und WCAG-Anforderungen zuverlässiger und lässt sich zu jedem Dienstleister mitnehmen.

Haben Sie weitere Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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Experten-Profil: Thomas Uhlir MBA

Als Gründer von Red Rabbit Media kombiniert Thomas Uhlir betriebswirtschaftliche Exzellenz mit technologischer Innovation. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung von Performance-Websites, die durch Schnelligkeit, E-E-A-T Konformität und erstklassiges Design überzeugen.

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