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Strategie & Kosten15. Juni 2026

Versteckte Kosten Website-Erstellung: ehrlicher Überblick 2026

TU
Thomas Uhlir MBA

CEO Red Rabbit Media | Web-Stratege

Status
Fachlich geprüft
Lesezeit
10 Min.

Was sind die versteckten Kosten einer Website?

Die größten versteckten Kosten einer Website sind nicht der Erstellungspreis, sondern die laufenden Posten: Domain, Hosting, Wartung, Lizenzen und rechtliche Nachrüstungen wie Barrierefreiheit oder DSGVO-Konformität. Planen Sie pro Jahr etwa 10 bis 20 Prozent der Erstellungskosten ein, bei einer 3.000-Euro-Website also rund 300 bis 600 Euro jährlich im Unterhalt.

Versteckte Kosten Website-Erstellung: ehrlicher Überblick 2026

Wichtigste Erkenntnisse

  • 1Der Erstellungspreis ist nicht der Gesamtpreis. Rechnen Sie pro Jahr 10 bis 20 Prozent der Erstellungskosten an laufenden Kosten dazu.
  • 2Die .at-Domain kostet über nic.at 81,60 Euro im ersten Jahr und danach 40,80 Euro pro Jahr inklusive USt, oft im Angebot nicht ausgewiesen.
  • 3Laufende Kosten für Hosting, Wartung und Lizenzen liegen bei WordPress-Seiten in Österreich im Schnitt bei 300 bis 1.200 Euro jährlich.
  • 4Das Barrierefreiheitsgesetz gilt seit 28. Juni 2025. Verstöße können je nach Unternehmensgröße bis zu 25.000, 50.000 oder 80.000 Euro kosten.
  • 5Dynamisch eingebundene Google Fonts sind ein DSGVO-Risiko. Das LG München I sprach 100 Euro Schadenersatz zu, lokale Einbindung löst das Problem.

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen ein Auto zum Fixpreis und merken erst auf der Heimfahrt, dass Sprit, Versicherung, Pickerl und Service nirgends im Vertrag standen. Genau so fühlt es sich für viele Unternehmer an, wenn die erste Domain-Rechnung kommt, ein Jahr nachdem die schöne neue Website online gegangen ist.

Der Preis, den Sie im Angebot lesen, ist fast nie der Preis, den die Website über drei Jahre kostet. Das liegt selten an Unseriosität. Es liegt daran, dass viele laufende Posten im einmaligen Erstellungspreis einfach nicht auftauchen, und manche rechtlichen Kostenfaktoren kommen erst dazu, wenn das Projekt längst abgeschlossen ist. Schauen wir uns an, was da wirklich auf Sie zukommt, und zwar konkret, mit echten Zahlen für Österreich.

Was sind die versteckten Kosten einer Website?

Die größten versteckten Kosten bei der Website-Erstellung sind nicht der Erstellungspreis, sondern die laufenden Posten: Domain, Hosting, Wartung, Lizenzen und rechtliche Nachrüstungen wie Barrierefreiheit oder DSGVO-Konformität. Planen Sie pro Jahr etwa 10 bis 20 Prozent der Erstellungskosten ein. Eine 3.000-Euro-Website verursacht so grob 300 bis 600 Euro jährlich im Unterhalt.

Das klingt wenig, summiert sich aber. Über drei Jahre landen Sie laut Planungsregeln aus der Branche bei rund 30 bis 45 Prozent des ursprünglichen Anschaffungspreises an Zusatzkosten. Wer das nicht einkalkuliert, erlebt unangenehme Überraschungen. Gehen wir die einzelnen Posten der Reihe nach durch.

Übersicht der versteckten Kosten bei der Website-Erstellung in Österreich 2026: Domain, Hosting, Wartung und rechtliche PflichtenÜbersicht der versteckten Kosten bei der Website-Erstellung in Österreich 2026: Domain, Hosting, Wartung und rechtliche Pflichten

Die Domain: 81,60 Euro, die im Angebot oft fehlen

Fangen wir mit dem kleinsten und gleichzeitig häufigsten Fall an. Die Domain. Eine offizielle .at-Adresse kostet bei der österreichischen Registrierungsstelle nic.at im ersten Jahr 68,00 Euro netto für Registrierung plus erstes Jahr, danach 34,00 Euro netto pro Jahr. Mit 20 Prozent österreichischer Umsatzsteuer sind das 81,60 Euro im ersten Jahr und 40,80 Euro in jedem weiteren.

Das ist kein großer Betrag, das gebe ich zu. Das Problem ist ein anderes: Diese laufende Gebühr wird im Angebotspreis einer Website oft gar nicht ausgewiesen. Sie zahlen also für die Erstellung, die Domain läuft im Hintergrund über die Agentur, und erst wenn die erste Verlängerung fällig wird, taucht der Posten auf. Manchmal mit einem ordentlichen Aufschlag obendrauf.

Meine Empfehlung: Fragen Sie vor Vertragsabschluss, ob die Domain auf Ihren Namen registriert wird und was die Verlängerung pro Jahr kostet. Eine Domain, die Ihnen gehört, ist im Streitfall Gold wert. Eine, die der Agentur gehört, kann zur Geisel werden.

Hosting, Lizenzen, Updates: die jährliche Grundlast

Der dickere Brocken ist der laufende Betrieb. Hosting, Domain, Wartung, Sicherheits-Updates und Plugin-Lizenzen liegen bei einer typischen WordPress-Website in Österreich im Schnitt zwischen 300 und 1.200 Euro pro Jahr, also etwa 25 bis 100 Euro pro Monat. Auch das wird im einmaligen Erstellungspreis meistens nicht eingerechnet.

Woher kommt die große Spanne? Eine einfache Visitenkarten-Website mit fünf Unterseiten und gutem Hosting liegt am unteren Ende. Sobald Plugins mit Jahreslizenzen ins Spiel kommen, etwa für ein vernünftiges Buchungssystem, einen Page-Builder oder ein SEO-Werkzeug, wandern Sie nach oben. Viele dieser Plugins kosten in der kostenlosen Version nichts, aber die Funktionen, die Sie wirklich brauchen, stecken in der Pro-Version mit jährlicher Gebühr.

Ein ehrliches Mini-Szenario: Ein Wiener Friseur möchte Online-Terminbuchung. Das Buchungs-Plugin kostet 120 Euro im Jahr, das Premium-Theme weitere 60 Euro, dazu ein gutes Hosting mit 90 Euro. Schon sind 270 Euro pro Jahr fix, bevor irgendjemand auch nur einen Handschlag an der Seite gemacht hat. Das ist kein Beinbruch, aber es gehört auf den Tisch, bevor Sie unterschreiben.

Barrierefreiheit: das Barrierefreiheitsgesetz als neuer Kostenfaktor

Hier wird es ernst, und zwar rechtlich. Das österreichische Barrierefreiheitsgesetz, kurz BaFG, ist seit 28. Juni 2025 in Kraft. Es verpflichtet Unternehmen mit B2C-Onlineangeboten, also etwa Onlineshops, Online-Buchung, E-Banking oder E-Ticketing, ihre digitalen Angebote barrierefrei nach dem Standard WCAG 2.1 Level AA zu gestalten.

Es gibt eine wichtige Ausnahme: Kleinstunternehmen mit unter 10 Mitarbeitenden und unter 2 Millionen Euro Umsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Das ist aber keine Generalbefreiung. Wenn Sie einen echten Onlineshop betreiben, fallen Sie unter Umständen trotzdem unter die Pflicht, und die Schwelle ist schneller erreicht, als viele denken. Im Zweifel ist das ein Punkt für eine kurze rechtliche Abklärung, das hier ist ausdrücklich keine Rechtsberatung.

Warum ist das ein Kostenfaktor? Weil nachträgliche Barrierefreiheit Geld kostet. Eine Website, die nicht von Anfang an auf Kontraste, Tastaturbedienung, Alt-Texte und saubere Struktur achtet, muss umgebaut werden. Und Verstöße sind kein Kavaliersdelikt: Laut WKO drohen Verwaltungsstrafen von bis zu 80.000 Euro für Großunternehmen, bis zu 50.000 Euro für KMU und bis zu 25.000 Euro für Kleinstunternehmen. Zuständig für die Marktüberwachung ist das Sozialministeriumservice.

Meine klare Empfehlung: Lassen Sie Barrierefreiheit von Beginn an mitdenken, wenn Ihr Angebot relevant ist. Von Anfang an richtig gebaut kostet es einen Bruchteil dessen, was eine spätere Nachrüstung verschlingt.

Google Fonts und die DSGVO-Abmahnfalle

Ein Klassiker unter den unsichtbaren Kosten, weil ihn fast niemand auf dem Schirm hat. Viele Websites binden Google Fonts dynamisch ein, laden die Schriften also direkt vom Google-Server. Dabei wird die IP-Adresse jedes Besuchers in die USA übertragen, ohne Einwilligung. Das gilt als Verstoß gegen die DSGVO.

Das ist keine theoretische Sorge. Das Landgericht München I sprach am 20.01.2022 unter dem Aktenzeichen 3 O 17493/20 einem Website-Besucher 100 Euro Schadenersatz zu, weil seine IP-Adresse so übertragen wurde. Danach rollte eine Abmahnwelle, die auch Österreich erreichte. Wer eine Abmahnung kassiert, zahlt nicht nur den Schadenersatz, sondern oft auch Anwalts- und Folgekosten.

Die Lösung ist technisch simpel und kostet bei einer ordentlichen Umsetzung fast nichts: Die Schriften werden lokal eingebunden, also auf dem eigenen Server gehostet statt vom Google-Server geladen. Der Haken ist, dass viele günstige Baukasten- und Standard-Setups das eben nicht automatisch tun. Fragen Sie konkret nach, ob Ihre Schriften lokal eingebunden sind. Ein Satz im Erstgespräch, der Ihnen viel Ärger ersparen kann.

Wartungsvertrag: wann sinnvoll, wann unnötig

Jetzt zu einem Posten, bei dem ich eine sehr klare Meinung habe, weil ich ihn ständig auf Angeboten sehe: der pauschale Wartungsvertrag. Hier wird oft Geld verlangt für etwas, das eine einfache Website gar nicht braucht.

Steht eine reine Website einmal, dann steht sie. Updates können vorkommen, aber realistisch ein Mal pro Jahr, maximal, und das kostet vielleicht eine Stunde Arbeit, wenn überhaupt. Eine statisch gebaute Seite hat kaum Angriffsfläche und keine Plugin-Update-Tretmühle. Dafür jeden Monat eine Pauschale zu zahlen, ergibt für eine schlichte Visitenkarten-Website wenig Sinn, oder?

"Ein Wartungsvertrag für eine reine Visitenkarten-Website ist meistens überflüssig, ehrlich gesagt fast Abzocke. Sinnvoll wird Wartung erst, wenn echte laufende Dienste dranhängen." Thomas Uhlir MBA, Geschäftsführer Red Rabbit Media

Anders sieht es aus, sobald wirklich etwas laufend betreut werden muss. Ein Chatbot, eine automatische E-Mail-Beantwortung oder andere Zusatzprogramme, die im Hintergrund laufen. Oder wenn Sie SEO beziehungsweise Google Ads betreiben, die regelmäßig kontrolliert und nachjustiert werden müssen. Dann ist Wartung kein Aufschlag, sondern eine echte Leistung, die ihr Geld wert ist.

Meine Empfehlung: Lassen Sie sich genau aufschlüsseln, was im Wartungsvertrag drinsteckt. Stehen dort nur vage Begriffe wie „Pflege" und „Verfügbarkeit", ohne konkrete laufende Dienste, dann ist Vorsicht angebracht. Zahlen Sie für Leistung, nicht für ein Gefühl von Sicherheit.

Die Faustregel mit Rechenbeispiel

Wie kalkulieren Sie das alles, ohne sich in Einzelposten zu verlieren? Es gibt eine brauchbare Planungsregel: Rechnen Sie pro Jahr etwa 10 bis 20 Prozent der Erstellungskosten als laufende Kosten ein.

Konkret heißt das: Eine Website, die in der Erstellung 3.000 Euro kostet, verursacht grob 300 bis 600 Euro jährlich im Unterhalt. Über drei Jahre summieren sich Posten wie Hosting, Plugins und Lizenzen, Wartung, die Konfiguration von DSGVO- und Cookie-Bannern sowie Text- und Bildmaterial erfahrungsgemäß auf rund 30 bis 45 Prozent des Anschaffungspreises. Aus der 3.000-Euro-Website werden über drei Jahre also realistisch 3.900 bis 4.350 Euro Gesamtkosten.

Das ist keine schlechte Nachricht, im Gegenteil. Es ist eine ehrliche Nachricht. Wenn Sie diese Zahlen von Anfang an kennen, treffen Sie eine vernünftige Entscheidung statt einer hoffnungsvollen. Und Sie erkennen sofort, wenn ein Angebot verdächtig billig wirkt: Irgendwo müssen die laufenden Kosten ja herkommen.

Schritt für Schritt: so decken Sie versteckte Kosten auf

Damit Sie beim nächsten Angebot nicht raten müssen, hier ein konkreter Ablauf, den Sie wörtlich übernehmen können.

  1. Fragen Sie nach den jährlichen Gesamtkosten, nicht nur nach dem Erstellungspreis. Lassen Sie sich Hosting, Domain und Lizenzen einzeln aufschlüsseln.
  2. Klären Sie, auf wessen Namen die Domain registriert wird und was die Verlängerung pro Jahr kostet.
  3. Fragen Sie, ob Schriften lokal eingebunden werden, also ob das Google-Fonts-Problem ausgeschlossen ist.
  4. Klären Sie, ob Ihr Angebot unter das Barrierefreiheitsgesetz fällt, und ob die Seite von Beginn an WCAG-konform gebaut wird.
  5. Lassen Sie sich beim Wartungsvertrag jede einzelne Leistung benennen. Keine vagen Pauschalen.
  6. Rechnen Sie die jährlichen Kosten mal drei. Das ist Ihr realistischer Drei-Jahres-Preis.

Wer diese sechs Punkte abklopft, hat 90 Prozent der bösen Überraschungen schon vor der Unterschrift erledigt. Wenn Sie bei einem dieser Punkte keine klare Antwort bekommen, ist das selbst eine Antwort.

Häufige Irrtümer

Zum Abschluss noch ein paar Denkfehler, die in der Praxis besonders teuer werden.

Der erste: „Kostenlos ist kostenlos." Ein kostenloser Baukasten oder eine kostenlose Plugin-Version bedeutet fast nie, dass die Website kostenlos läuft. Die Kosten verschieben sich nur, von der Erstellung zur laufenden Lizenz oder zur eigenen Arbeitszeit.

Der zweite: „Einmal gebaut, fertig für immer." Stimmt technisch oft, aber rechtlich nicht. Gesetze wie das BaFG oder die DSGVO entwickeln sich weiter. Was 2024 in Ordnung war, kann 2026 ein Risiko sein.

Der dritte: „Der billigste Anbieter ist der günstigste." Das ist selten dasselbe. Eine Seite, die nachträglich barrierefrei gemacht oder von Google Fonts befreit werden muss, kostet am Ende mehr als eine, die von Anfang an sauber gebaut wurde.

Wenn Sie unsicher sind, welche dieser Posten auf Ihr konkretes Projekt zutreffen, schauen wir es uns gemeinsam an. Schreiben Sie uns über die Kontaktseite, schildern Sie kurz Ihr Vorhaben, und Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ohne versteckte Posten im Kleingedruckten.

Key Takeaways

  • Der Erstellungspreis ist nicht der Gesamtpreis. Rechnen Sie pro Jahr 10 bis 20 Prozent der Erstellungskosten an laufenden Kosten dazu.
  • Die .at-Domain kostet über nic.at 81,60 Euro im ersten Jahr und danach 40,80 Euro pro Jahr inklusive USt, oft im Angebot nicht ausgewiesen.
  • Laufende Kosten für Hosting, Wartung und Lizenzen liegen bei WordPress-Seiten in Österreich im Schnitt bei 300 bis 1.200 Euro jährlich.
  • Das Barrierefreiheitsgesetz gilt seit 28. Juni 2025. Verstöße können je nach Unternehmensgröße bis zu 25.000, 50.000 oder 80.000 Euro kosten.
  • Dynamisch eingebundene Google Fonts sind ein DSGVO-Risiko. Das LG München I sprach 100 Euro Schadenersatz zu, lokale Einbindung löst das Problem.
  • Ein Wartungsvertrag lohnt sich erst bei echten laufenden Diensten wie SEO, Ads oder Chatbots, nicht für eine statische Visitenkarten-Website.

Fazit

Versteckte Website-Kosten sind selten ein Betrugsversuch, meistens sind sie einfach nicht ausgewiesen. Wer die richtigen Fragen stellt, bevor er unterschreibt, verwandelt Überraschungen in eine planbare Kalkulation. Domain, Hosting, Lizenzen, rechtliche Pflichten und ein ehrlich kalkulierter Wartungsaufwand gehören vor der Entscheidung auf den Tisch, nicht ein Jahr später auf die Rechnung. Dann zahlen Sie für das, was Sie wirklich bekommen, und keinen Euro für vage Versprechen.

Quellen

Fazit

Welche versteckten Kosten bei der Website-Erstellung wirklich auf Sie zukommen: Domain, Hosting, Wartung, Barrierefreiheitsgesetz und die Google-Fonts-Falle, mit echten Zahlen für Österreich 2026.

10 bis 20 % der Erstellung
Laufende Kosten pro Jahr
40,80 € inkl. USt
.at-Domain ab dem 2. Jahr
300 bis 1.200 €
Wartung WordPress pro Jahr
bis 80.000 €
Strafe BaFG (Großunternehmen)
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Häufig gestellte Fragen

Welche versteckten Kosten entstehen nach der Website-Erstellung?

Nach der Erstellung fallen vor allem laufende Posten an: Domain-Verlängerung, Hosting, Sicherheits-Updates, Plugin-Lizenzen und je nach Angebot ein Wartungsvertrag. Dazu können rechtliche Nachrüstungen wie Barrierefreiheit oder das lokale Einbinden von Google Fonts kommen. Realistisch sollten Sie pro Jahr 10 bis 20 Prozent der Erstellungskosten einplanen.

Was kostet eine .at-Domain pro Jahr in Österreich?

Über die offizielle Registrierungsstelle nic.at kostet eine .at-Domain 68,00 Euro netto für Registrierung plus erstes Jahr, danach 34,00 Euro netto pro Jahr. Mit 20 Prozent Umsatzsteuer sind das 81,60 Euro im ersten Jahr und 40,80 Euro in jedem weiteren. Dieser Posten fehlt im Angebotspreis oft.

Brauche ich für meine Website einen Wartungsvertrag?

Für eine reine Visitenkarten-Website ist ein pauschaler Wartungsvertrag meist überflüssig, weil eine statische Seite kaum Pflege braucht. Sinnvoll wird Wartung erst, wenn echte laufende Dienste dranhängen, etwa ein Buchungssystem, ein Chatbot oder laufendes SEO und Google Ads. Lassen Sie sich jede Leistung konkret aufschlüsseln.

Bin ich vom Barrierefreiheitsgesetz betroffen?

Das Barrierefreiheitsgesetz gilt seit 28. Juni 2025 für Unternehmen mit B2C-Onlineangeboten wie Onlineshops, Online-Buchung oder E-Ticketing. Kleinstunternehmen mit unter 10 Mitarbeitenden und unter 2 Millionen Euro Umsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen, beim Betrieb eines echten Onlineshops kann die Pflicht aber trotzdem greifen. Im Zweifel rechtlich abklären lassen.

Warum sind Google Fonts ein DSGVO-Risiko?

Bindet eine Website Google Fonts dynamisch ein, wird die IP-Adresse jedes Besuchers ohne Einwilligung an Google-Server in die USA übertragen, was als DSGVO-Verstoß gilt. Das LG München I sprach dafür 100 Euro Schadenersatz zu, danach folgte eine Abmahnwelle. Die Lösung ist günstig: Schriften lokal auf dem eigenen Server einbinden.

Haben Sie weitere Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

TU

Experten-Profil: Thomas Uhlir MBA

Als Gründer von Red Rabbit Media kombiniert Thomas Uhlir betriebswirtschaftliche Exzellenz mit technologischer Innovation. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung von Performance-Websites, die durch Schnelligkeit, E-E-A-T Konformität und erstklassiges Design überzeugen.

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